Rhonda's Blog                    
 
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Tue, 12 Jan 2010

Deine Erwartung


<comment />

Erwartungen dein
Ich erfülle sie dir nicht
sie sind nur deine

Sich enttäuscht zu fühln
es ist durchaus verständlich
jedoch trotzdem falsch

Es gibt andere
die die Arbeit tun können
doch nur mich nerven?

Fazit: Arbeitsstop
damit man nichts erwartet
dein Problem: gelöst

englische Version

Wenn ihr ein paar Pakete sucht, um die ihr euch in Debian kümmern wollt, werft einen Blick auf diese Liste und meldet euch bei mir, wenn ihr Interesse habt.

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Wed, 23 Dec 2009

Frohe Weihnachtsgruesze


Ich wünsch euch das beste zum Feste, habt eine nette Zeit, verwendet sie gut, entspannt euch und denkt darüber nach. :)

Weihnachtsgedicht 2009

Vor ungefähr zweitausend Jahren
glaubt man, wurde ein Mann geboren
glaubt man, dass es Gottes Sohn gewesen ist
glaubt man, der uns alle erlösen sollte

Irgendwann später
dachte man, das wäre ein Grund, daran zu denken
dachte man, es wäre ein Grund, in sich zu kehren
dachte man, es wäre eine besinnliche Zeit

Heute jedoch
stresst man, um nur ja Geschenke für alle zu finden
stresst man, weil jeder überall mit einem feiern will
stresst man, um sich besonders gütig zu zeigen

Ich wünsche mir, dass
wir helfen, uns zurück zu erinnern
wir helfen, uns zurück zu besinnen
wir helfen, wieder ruhiger zu werden

Ich wünsche euch ein erlöstes, besinnliches,
gütiges und ruhiges Weihnachtsfest!

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Sun, 22 Nov 2009

Erschlagen von Release-kritischen Fehlern fuer stable


Andere machen es auch, daher hab ich mir überlegt, mach ich auch mit. Ich gehe es jedoch anders an. Oft genug behaupten die Leute, dass sich die Paketbetreuer nicht mehr um ihre Pakete kümmern, wenn sie in stable gelandet sind, da sie sagen, dass es nicht einfach sei, Pakete in stable zu aktualisieren. Und obwohl das zum Teil wahr ist, hinterlässt es keinen guten Eindruck, eine hohe und steigende Anzahl an release-kritischen Fehlern für stable zu haben.

UDD macht es einfach. Es gibt das Feld affects_stable in der bugs-Tabelle, und die Sicht bugs_rt_affects_stable ist sogar noch angenehmer. Ich hab mir zwei kleine Abfragen zusammengestellt, die mir helfen, release-kritische Fehler für stable zu finden:

SELECT b.id FROM bugs_rt_affects_stable bas
   LEFT JOIN bugs b ON bas.id=b.id
   WHERE b.severity IN ('serious', 'critical', 'grave')
   AND b.id NOT IN (select bau.id from bugs_rt_affects_unstable bau)
   ORDER BY b.id;

Die zweite Abfrage ist die selbe jedoch ohne dem AND-Teil und zeigt alle offenen release-kritischen Fehler. Diese Liste durchzugehen ist nicht allzu schwierig, und ich habe bereits eine nette Menge an Fehlern gefunden, die man als nicht-stable-betreffend markieren kann, da der Grund für den Fehler erst nach dem Lenny-Release aufgetaucht ist. Ich könnte die einzelnen Fehlernummern aufzählen, aber es sind seit gestern bereits 39 solche Fehler und ich will euch nicht damit langweilen, genau genommen hab ich das Paket nichtmal angreifen müssen – aber es wird es auf jeden Fall einfacher machen, die tatsächlichen release-kritischen Fehler die stable betreffen zu finden und in Angriff zu nehmen.

Immer noch viel zu tun, 39 erschlagene Fehler sind nicht die Welt, wenn die Hürde auf ungefähr 1500 gestellt ist. Jedoch sind es trotzdem mehr als 2% und das ist etwas, das mich schon ein wenig freudig stimmt.

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Tue, 10 Nov 2009

Dinge die mir Freude bereiten


  • wenn Leute nach Debian mit einer @ubuntu.com E-Mail-Adresse hochladen
  • sogar besser noch, wenn sie es tun auch wenn sie DDs sind (und daher eine @debian.org Adresse besitzen)

Ja! Tatsächlich zeigt das nämlich mehrere Dinge: Dass die Zusammenarbeit zwischen Debian und Ubuntu tatsächlich funktioniert. Dass jene Leute, die sich eher Ubuntu zugehörig fühlen, sich trotzdem auch um Debian kümmern. Und dass diese Leute begonnen haben zu erkennen, dass das Zurückführen von Änderungen an Debian sogar ihre eigenen Arbeitseinsatz reduzieren, da sie keine getrennten Patches betreuen müssen, mit dem Nutzen für alle beteiligten Parteien.

Daher ein riesen großes Danke an die Leute, die es schaffen, über den Tellerrand zu blicken und die größeren Auswirkungen zum Nutzen von allen erkennen können!

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Fri, 16 Oct 2009

Witze in Vertraegen unterschreiben


Es ist großartig zu sehen, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Debian und Ubuntu verbessert; und ich sage das nicht nur, weil es im Debian/Ubuntu Games Team vermutlich nicht mehr viel besser geht, wir haben Leute von beiden Distributionen, die im Team zusammenarbeiten und die meisten der Pakete haben dadurch keine Ubuntu-spezifischen Patches (mehr).

Tatsächlich hat mich der Umstand, dass die Dinge in diesem Bereich sehr gut laufen, dazu gebracht mir zu überlegen, mich als MOTU zu bewerben. Um das zu werden, muss man den Ubuntu-»Code of Conduct« (CoC, Verhaltensleitfaden) unterschreiben, der tatsächlich ein sehr gutes Dokument ist. Ich würde mir wünschen, dass es in Debian etwas ähnliches gäbe, das als verbindlich erachtet wird, es würde durchaus einige harte und grobe Zeiten verringern. Es dreht sich um und erklärt mit Bedacht zu handeln, respektvoll zu sein, zusammenzuarbeiten, was man tun soll, wenn man anderer Meinung ist, wenn man unsicher ist und wie man sich rücksichtsvoll zurückzieht. Wenn diese Prinzipien in allen Gemeinschaften zur freien Software gelebt werden würden (und ich meine wirklich gelebt und nicht nur vorhanden und veraltet) denke ich, dass sich neue Personen viel willkommener fühlen würden. Und es ist nicht allzu schwer, seinen Teil beizutragen (... sagt die Person, die sich kürzlich für ihr Verhalten entschuldigen musste).

Wie auch immer, es gibt diese eine Stelle in dem CoC die mich stört. Es liegt nicht daran, dass man ihn mit seinem GnuPG-Schlüssel signieren muss, aber es hängt damit zusammen. Die Notwendigkeit, ihn zu signieren, gibt dem Dokument einen offizielleren Charakter, genau genommen gibt es ihm das Gefühl, ein Vertrag zu sein und ich denke mir, dass es auch so gemeint ist, dieses Gefühl zu transportieren. Jedoch gibt es einen Teil, den ich in solch einem Dokument für deplatziert halte:

Niemand weiß alles, und von Niemandem in der Ubuntu-Gemeinschaft wird erwartet, perfekt zu sein (außer natürlich vom SABDFL).

Da das Akronym SABDFL sich auf Mark Shuttleworth bezieht bedeutet dies, dass man von ihm Unfehlbarkeit zu erwarten hat – was ich leider nicht unterschreiben kann. Ich erwarte das von niemandem außer mir selbst, selbst Mark ist nur ein Mensch und kann Fehler machen. Und obwohl es klar ist, dass es eine ironische Witzelei ist, die eventuell dazu da ist klar zu machen, dass die Ubuntu-Gemeinschaft keine sterile Angelegenheit ist, ist es einfach eine extrem schlechte Idee, das in ein Dokument zu packen, das man von den Mitwirkenden unterzeichnet haben will.

Es tut mir Leid, Ubuntu, aber solange dieser Witz Teil des CoC ist, kann ich ihn nicht mit ruhigem Gewissen unterschreiben, egal wie sehr ich das auch tausendmal für den Rest machen würde. Ich frag mich ehrlich, wieviele andere den »Vertrag«, den sie unterzeichnen, auch tatsächlich sorgfältig durchgelesen haben oder ob es ihnen andererseits einfach nur egal war. Es gibt zu viel Webseiten-Registrierungszeug da draußen, das ebenfalls niemand liest.

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Tue, 06 Oct 2009

Auffassung von Bild-Hack


In meinem letztem Blog-Eintrag hab ich den Begriff »Bild-Hack« verwendet. Es scheint, als ob es mit einem negativem Eindruck behaftet ist. Obwohl ich es für sehr amüsant halte, dass das in einer Gemeinschaft passiert, die mit stolz geschwellter Brust den den Begriff »Hackers« für sich verwendet, kann ich es verstehen, warum es manche Leute als negativ empfinden. Selbst obwohl rein technisch gesehen eine Überarbeitung einer Website im Bild-Format sich tatsächlich wie ein unbeholfener Hack anfühlt, war es nicht als Geringschätzung davon gemeint, was pixelgirl geschaffen hat. Ihr Bild-Hack sieht extrem gut aus.

Unglücklicherweise kam kein weiterer Kontakt nach der Debconf zustande und ich bin persönlich nicht davon überzeugt, wie das kleine Bild für andere Seiten neben der Einstiegsseite funktionieren sollte – und die DSAs und Neuigkeiten von der Einstiegsseite zu entfernen wird nicht passieren, wir bekommen dafür durchaus positive Rückmeldungen. Daher ist es, was es ist, ein Bild-Hack. Ein extrem gut ausgeführter, aber trotzdem genau das.

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Neues Gesicht, Teil 2


Wie ich in einem früherem Blog-Eintrag geschrieben habe, arbeite ich daran, Kalles Debian-Redesign vorzubereiten, um es getestet und installiert zu bekommen. Obwohl einige unglückliche Ereignisse passiert sind, die mich meinen Einsatz überdenken ließen, und sich für mich viele Dinge geändert haben, halte ich nach wie vor an dem Vorhaben fest. Hauptsächlich, weil ich nicht zum Mitglied des Webteams wurde, um beim geringsten Problem aufzugeben, aber ebensowenig, weil ein weiterer Bild-Hack aufgetaucht ist, der weder etwas verwendbares verwendbares noch allumfassende Gedanken oder tatsächlichen Code/Konzepte zeigt oder überhaupt versucht hat, sich mit dem Webteam in Verbindung zu setzen.

Ich erinnere mich lediglich daran, positive Rückmeldungen erhalten zu haben, in die ich ebenfalls kleine Änderungsvorschläge einrechne, wie dass die Abschnitte zu exakten Treffern und anderen Treffern auf der Paket-Seite nicht so klar abgetrennt sind wie zuvor. Ich habe diese Dinge natürlich an Kalle weitergeleitet und wir suchen nach einer Lösung, die zum Stil passt. Wenn ich schon die Paket-Seite anspreche, ich hab es endlich geschafft, die Pakete aus dem Kernpool auch angezeigt zu bekommen, wodurch sie sich in dieser Beziehung nicht mehr von der alten unterscheiden sollte (wie z.B. beim gut verteilten wesnoth-Paket zu sehen sein sollte).

Der nächste Schritt, den ich in den vergangenen Tagen geschafft habe, war das Aufsetzen einer Testsite für www die ihr auf www.deb.at finden könnt. Bitte beachtet, dass ihr euch diese Site in Englisch ansehen solltet (entweder durch's Ändern eurer Accept-Language Einstellung oder das Klicken auf English am Ende der Seiten), da einige der Änderungen nur dort sichtbar sind; die Hauptseite zum Beispiel sieht in anderen Sprachen sehr unterschiedlich aus.

Wie geht's nun weiter? Kalle hat auch Vorschläge für die Fehlerdatenbank und Planet, daher sind diese Ziele die offensichtlichen nächsten Schritte. Ich kann noch nicht abschätzen, wann es soweit sein wird, weil das davon abhängt, wie kompliziert es ist, Umgebungen dafür aufzusetzen, aber ich werde auch auf dem Laufenden halten.

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Thu, 01 Oct 2009

Die Zeiten aendern sich


Seit ich von der diesjährigen Debconf zurückgekehrt bin, haben sich viele Dinge in meinem Leben geändert. Eines der Dinge, die mir schon vor der Debconf bekannt waren, war mein Jobwechsel. Ich habe eine sehr lange Zeit (und auch großartige Zeit) bei Silver Server verbracht, für weit über 6 Jahre. Nun kommt es drauf an, was ich in und für meine neue Arbeit machen kann. Ich bin nach wie vor erst recht kurz dort und beginne langsam zu verstehen, was vorsich geht (und was in einigen Abläufen Verbesserungen gebrauchen könnte), aber es ist noch zu früh, das genauer festmachen zu können.

Als kleine Nebennotiz hat es der Wechsel meiner Arbeit notwendig gemacht, eine neue Nummer für mein Handy zu besorgen, da die alte eine Firmennummer war. Ich habe nun eine private, die ich wohl nicht mehr verlieren werde. Falls ihr die Zahl 3933309527644 von meiner alten Handy-Nummer abzieht, erhaltet ihr meine neue. Andererseits könnt ihr mich auch gerne fragen, falls ihr meine alte hattet und euch wundert. ;)

Neben meiner Handy-Nummer haben sich auch andere kleine Dinge im Laufe der Zeit geändert. Die meisten haben es wohl bemerkt, dass ich weder meine @ist.org noch meine @debian.org Adresse verwende, da sie den falschen Spitznamen getragen haben. Und da sowieso gerade alle ihre GnuPG-Schlüssel umstellen, habe ich das auch getan. Wie auch zuvor hab ich getrennte Schlüssel für zur privaten Verwendung und zur Verwendung für Debian erstellt. Ich folge nicht wirklich dem Ablauf, Aufrufe zum Signieren an Leute zu verschicken, die meine(n) alten Schlüssel bereits signiert haben, da ich das selbst auch nicht mache und es nicht von anderen erwarte. Die Schlüssel sind jedoch zur Sicherheit mit den alten kreuzweise signiert, um im Web-of-Trust keine Verbindungen zu verlieren.

Außerdem hab ich mich endlich dazu durchgerungen, meinen eigenen ejabberd-Server aufzusetzen und mir eine neue Jabber-Kennung zu erstellen, die ich behalten werde. Sie ist gleich meiner privaten E-Mail-Adresse, die im obig verlinkten Schlüssel zur privaten Nutzung zu sehen ist. ;) Einer der Gründe für den Server ist es übrigens, als Testumgebung für die Paketierung von ejabberd zu dienen, die mit dem nächsten Upload unter Team-Betreuung gestellt wird und die kommende Upstream-Version 2.1 sein wird.

Aber die größte und wichtigste Änderung in meinem Leben ist etwas, das mich dazu bringt, die Verwendung meiner Freizeit komplett zu überdenken, da es ungefähr ab März nächsten Jahr etwas geben wird, das viel Zeit einfordern wird. Eine extrem glückliche Änderung und beinahe genauso freudige, obwohl sie bedeutet, dass es mir nicht möglich sein wird, nächstes Jahr der Debian-Konferenz in New York beizuwohnen, aber ich hoffe, dass die Leute, zu denen ich gemeint hatte, dass ich dort sein werde, wegen dieser Ankündigung nicht zu enttäuscht sein werden. Tut mir Leid! :)

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Wed, 29 Jul 2009

Neues Gesicht, implodiert


Ich bin extrem unrund. Nicht wegen einer Release-Team-Ankündigung die, wenn man bereits nach dem Interview mit Mark Shuttleworth mitgedacht hätte, schon damals klar war. Es wurde davon gesprochen, vermutlich das Debian-Release mit dem Ubuntu-LTS-Release abzustimmen. Es ist kein großes Geheimnis, dass das nächste Ubuntu-LTS-Release 10.04 sein wird. Und wenn man davon zurückrechnet, ist das Freeze im Dezember einfach nur die offensichtliche Konsequenz daraus.

Was mich jedoch wirklich unrund macht, war Agnieszkas Redesign-Vortrag. Nur um eine Sache gleich klar zu stellen, ich gratuliere ihr zu was sie produziert hat. Es sieht definitiv gut aus und die Reaktionen während dem Vortrag haben das eindeutig gezeigt.

Jedoch gibt es einige Dinge in dem Zusammenhang, die mich dazu bringen, drüber nachzudenken, mich vom Webteam zurückzuziehen und die wertvolle Zeit, die ich in Debian investiere, zu reduzieren. Der Grund mag nicht ganz so klar sein, aber es gibt dazu einige sehr interessante Daten:

  • Agnieszka hat sich bei Sledge für seine gute Hilfe bedankt. Dadurch war sich zumindest ein Teil des DPL-Teams ihrer Arbeit bewusst. Vor einigen Wochen hat mich Luk, die andere Hälfte des DPL-Teams, in Ausübung seines Amtes angeschrieben, dass sie einige Mails erhalten haben, die gerne einen Fortschritt bei den Webseiten sehen würden. Ich habe Luk gesagt, dass ich bereits daran arbeite, Kalles Vorschlag einzuarbeiten. Er hat sich sehr darüber gefreut und hat sich bedankt und mir alles Gute für den Fortschritt gewunschen, aber weder er noch Sledge haben mir gegenüber Agnieszkas Arbeit erwähnt.
  • Agnieszka hat sich auch bei stockholm für seine Hilfe bedankt. Stockholm ist Teil des »Marketing«-Teams (ja, es wurde vor zwei Jahren eines gegründet; habt ihr nicht all die hervorragende Arbeit des Teams bemerkt??). Wie auch immer, irgendwann hat stockholm von meinem Einsatz erfahren und ist in #debian-www im IRC aufgetaucht. Er fragte nach dem neuem Design und wer dran arbeite, ich hab ihm gezeigt, was zu der Zeit bereits da war und alles, was er sagte war »Cool«. Und schon wieder keinerlei Erwähnung von Agnieszkas Arbeit.
  • Wie ich gestern bereits geschrieben habe, bestanden fast alle eingeschickten Vorschläge lediglich aus Bildern (falls es überhaupt mehr als eines gab), über die man schwerlich entscheiden kann – speziell wenn sie so klein und nicht gut sichtbar sind wie in dieser Präsentation. Fragen in Richtung ob das überhaupt umsetzbar wäre, wurden mit dem magischen Wort CSS erschlagen; unglücklicherweise kann CSS nicht zaubern. Und mit Bildern ist es schwer zu entscheiden, ob es überhaupt für barrierefreien Zugang und die anderen Dinge funktionern könnte, die ich bereits gestern erwähnt habe.
  • Wir versuchen sehr vorsichtig, dass wir nicht doppelte Arbeit beim Paketieren produzieren, indem wir ITPs schreiben. Großartig! Wir versuchen ein paar wenige Stunden an Arbeit zu vermeiden in einem Bereich, wo wir weit über tausend Mitstreiter haben. Aber es scheint angebracht zu sein, Tage, Wochen, Monate an investierter Zeit, Anstrengungen und Energie in einem Bereich zu verwerfen, in dem wir ein ernsthaftes Problem haben, Mitstreiter zu finden.

Genau so muss es sein, Debian. Sehr enttäuscht, sehr genervt, sehr demotiviert.

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Tue, 28 Jul 2009

Neues Gesicht fuer die Webseiten


Ihr werdet vermutlich nicht die debian-www-Mailingliste verfolgen, aber von Zeit zu Zeit gibt es Leute, die unseren Webseiten gerne ein neues Gesicht verpassen würden. Die überwiegende Mehrheit wird jedoch nur eine Vorlage in einem Zeichenprogramm produziert, ohne zu erkennen, dass mehr dahinter steckt, in Bezug auf Übersetzungen und Unterseiten und Barrierefreiheitsbedürfnisse. Jedoch sind die meisten Leute gleich wieder weg, wenn man diese Dinge erwähnt.

Dann kam Kalle Söderman. Er hat einen Blick hinter die Kulissen geworfen, für sich selbst bereits 2007 begonnen dran zu arbeiten, es bemerkt, dass es nicht nur www.d.o gibt sonder auch packages.d.o (oder eher wesnoth als Beispiel), wiki.d.o, planet.d.o, bugs.d.o und auch andere. Er begann daher, über etwas nachzudenken, das service-übergreifend funktionieren könnte, und hat tatsächlich mit dem Code gearbeitet und nicht nur einem Zeichenprogramm. Und selbst obwohl er nicht viel Rückmeldungen erhalten hat, als er es erstmals angekündigt hat, ließ ihn die Idee nicht los.

Das hat es geschafft, mein Interesse zu wecken und ich habe überlegt, wie man von diesem Punkt aus weitergehen könnte. Ich bin mit ihm in Verbindung getreten und habe einige Mails über seinen Vorschlag mit ihm gewechselt und begonnen, ein paar kleine Test-Seiten aufzusetzen (ich wiederhole: Test-Seiten. Sie sind noch nicht fertig, genausowenig wie Kalles Entwürfe fertig sind), und dies ist der Punkt, an dem wir uns im Augenblick befinden: Auf packages.deb.at/wesnoth könnt ihr einen Klon von unserer pkg.d.o-Seite sehen, die seine Vorlagen verwendet, tauscht gerne wesnoth mit eurem bevorzugtem Paket aus – ich möchte jedoch anmerken, dass es seine Daten weder regelmäßig aktualisiert bekommt, da ich nicht möchte, dass die Leute diese Seite statt die Hauptseite verwenden, und dass sie derzeit irgendwie keinerlei Pakete aus dem Hauptarchiv anzeigt sondern nur jene der externen Quellen. Sie existiert nur, um die Idee dahinter zu transportieren.

Und wir haben ebenfalls ein funktionstüchtiges Theme für's wiki das direkt dort auch funktioniert (der Dank dafür gebührt Paul Wise, der den Teil installiert hat, der am Server selbst vorhanden sein muss): Folgt dafür der Anleitung auf Kalles Seite zum Wiki, falls ihr es verwenden wollt.

Ich bin gerade dabei, eine Testumgebung für bugs.d.o und www.d.o aufzusetzen; für letzteres muss ich mich bei Martin Zobel-Helas bedanken, der mich angestoßen hat und ein System zur Verfügung stellt, auf dem ich das tun kann (selbst wenn er ursprünglich nichts davon wusste, dass ich es zum Testen des Themes misbrauchen würde ;)). Im Augenblick könnt ihr euch Kalles Gedanken auf seiner Seite über seinen Vorschlag ansehen gemeinsam mit einigen Seiten als Beispiele, aber ich werde euch über größere Änderungen zu dem Thema hier informieren.

Die Arbeit, die ich hinein gesteckt habe, dreht sich primär darum herauszufinden, wieviel tatsächlich notwendig ist, um solch eine Umstellung durchzuführen, und auch weil mir gefällt, was Kalle fabriziert hat. Er hat viel Zeit investiert und ich denke, dass das Ergebnis es durchaus rechtfertigt, das ganze breiter bekannt zu machen. Anders als bei anderen Bereichen sind die Dinge hier noch nicht in Stein gemeißelt, worüber sich auch Kalle im klaren ist, aber es muss nun mal irgendwo anfangen. Genießt es, schickt (konstruktive) Rückmeldungen (wie zum Beispiel Die Unterscheidung auf dem neuen pkg.d.o-Vorschlag zwischen Genauen Treffern und Anderen Treffern ist nicht klar genug ersichtlich!) und erkennt an, dass andere Dinge tun, vor denen viele Leute in den letzen Jahren davon gelaufen sind.

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Wed, 08 Jul 2009

Full Moon


Am Montag gab es extrem starke Regenfälle. Umso erstaunlicher war es, dass ich beim Heimfahren in der Nacht den Mond so schön und klar sehen konnte. Er hat mich dann zu folgenden Haikus motiviert, die ich hiermit mit euch teilen will:

full moon shining down
it is calming and peaceful
even when cloudy

in all its silence
not much that matters and counts
giving you comfort

just watch its bright light
it does not care for others
think about yourself

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Fri, 19 Jun 2009

Seltsamstes Problem aller Zeiten


Ich denke, ich hab gerade das seltsamste Problem, das ich je erlebt habe. Es ist mir nicht möglich, @ oder € (oder eine andere Taste, die den Alt-Gr-Umschalter auf der deutschen Tastatur benötigt) in iceweasel, evolution, pidgin, gucharmap einzugeben, jedoch kann ich es ohne Probleme in anderen Anwendungen eingeben, die ich ausprobiert habe (kword, OpenOffice.org, abiword, gvim, urxvt, xpdf) auf einem aktuellem squeeze-System.

Falls irgend jemand eine Idee oder Hinweis hat, was die Ursache dafür sein könnte, wäre ich sehr dankbar!

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Wed, 01 Apr 2009

Twitter: "technisch falsch"


Ziemlich interessant. Twitter hat diesen kurzen Text auf seiner Registrierungsseite: By clicking on 'Create my account' above, you confirm that you are over 13 years of age and accept the Terms of Service. (Übersetzung: Durch das Klicken auf 'Erstelle mein Konto' oberhalb bestätigen Sie, dass sie über 13 Jahre alt sind und den Geschäftsbestimmungen zustimmen. Zumindest im Augenblick führt ein Klicken auf den Link auf eine Seite, auf der steht: Something is technically wrong. (Übersetzung: Etwas ist technisch falsch. Es freut mich sehr, das zu bestätigen, aber ich habe das ungute Gefühl, dass es nicht beabsichtigt ist, das dort stehen zu haben ...

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Wed, 07 Jan 2009

Debian verstehen


Es ist immer wieder erfreulich, wie manche Leute glauben, dass Debian funktioniert. Oder auch nicht. Es scheint immer häufiger zu werden, dass die Leute statt einen Fehler zu melden es für passend empfinden, sich in ihren Blogs darüber auszulassen. Das wird die Dinge natürlich reparieren und beheben und jeden, der damit zu tun hat, motivieren um an der Sache zu arbeiten, von der sie aus dritter Hand erfahren. Und natürlich ist es absolut in Ordnung, eine Anwendung direkt zu ändern, dpkg-divert oder ähnliches nicht zu verwenden und sich dann wild drüber auslassen, wie unfair es ist, dass ein Upgrade des Pakets die Datei ersetzt.

Und, Andrew, es gab kein DSA für CVE-2008-2236, weil es als ein zu geringes Problem erachtet wurde. Danke für den Fisch. Hast du übrigens die Version des kommenden Lenny-Releases getestet? Es ist ja nicht so, dass diese wegen Abhängigkeiten nicht direkt in Etch installierbar wäre ...

Nur einmal würde ich drauf hoffen dürfen, dass Leute, die tief in Debian involviert sind (wie z.B. Debian-Entwickler oder langzeitige Mitwirkende zu sein) die Dinge wie zufällige Benutzer angehen: die Dinge melden, die sie nerven, selbst wenn sie so gering und seltsam wie einige der Fehlerberichte sind, die ich für wesnoth erhalte.

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Thu, 18 Dec 2008

Du vastehst mi ned


Ich widme dieses alte aber extrem großartige Lied allen Leuten in Debian, die es lieben, alles und jedes solange zerreden, um sich dann als Sieger darzustellen, da kein anderer mehr antwortet, weil es keinen Sinn mehr macht: Du vastehst mi ned (»Du verstehst mich nicht«)

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Tue, 09 Dec 2008

Bessere Backports.org-Unterstuetzung


Am vergangenen Wochenende hat backports.org zwei weitere Dienste bekommen, die dabei helfen zu verfolgen, was sich tut. Ich führe sie in zeitlicher Abfolge auf:

Verfolgung von Sicherheitsproblemen in Backports-Paketen: Es war eines der vielen Themen, die beim Security-Team-Meeting in Essen am Ende des vergangenen Monats besprochen wurden und Florian Weimer hat eine erste Version der Verfolgung von Sicherheitsproblemen in backports.org umgesetzt. Sie vergleicht im Augenblick nur die zurückportierte Version gegen die in Unstable reparierte, daher enthält die Liste durchaus einige fehlerhaft als Positiv angezeigte Pakete (z.B. libspf2, da die Reperatur von lenny-security genommen wurde), aber es ist trotzdem ein riesen Schritt nach vorne und hilft auch dabei, die noch offenen Probleme nicht zu vergessen.

Unterschiede zwischen Etch-Backports und Lenny: Etwas ähnliches war bereits an anderen Plätzen vorhanden, ist aber seltsamerweise eingestellt worden. Hier könnt ihr sehen, welche Pakete in backports älter (nur die Debian-Überarbeitung unterscheidet sich), veraltet (eine neue Upstream-Version befindet sich in Lenny), neuer sind (von Unstable zurückportiert?), ein falsches Versions-Schema verwenden oder in Lenny nicht verfügbar sind (eventuell sogar aus Unstable gelöscht wurden). Die Seiten werden den Leuten hoffentlich helfen, ihre Backports abzugleichen. Zumindest ist es eine Messung dafür, wie gut auf diese Pakete geschaut wird.

Ich hoffe, sie erscheinen euch genauso hilfreich wie mir, selbst wenn es klarerweise noch Platz für Verbesserungen gibt. Aber sie sind beide bereits ziemlich hilfreich in ihrem aktuellem Zustand, das sollte euch daher nicht davon abhalten, sie zu verwenden. :)

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Wed, 17 Sep 2008

Lass deinen Geist frei - lass deine Kunst frei!


Für lange Zeit wurde es als schlecht angesehen, Quellcode unter einer Freiheit gebenden Lizenz zu veröffentlichen. Was, wenn Leute den Code verwenden und ihn wiederverwerten? Was, wenn ich nicht damit einverstanden bin, wie sie ihn wiederverwerten?

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass dies nur in sehr seltenen Fällen passiert. Und selbst dann ist die Wiederverwertung eures Codes eine Huldigung eures Werkes. Die Leute begannen das zu verstehen und es wurde glücklicherweise zu einem sehr verbreiteten Verhalten.

Aber es sieht so aus, als ob sich die Geschichte von Anfang an erneut wiederholen zu versucht, der Bereich ist jedoch ein anderer. Nun sehen sich Grafiker und insbesondere Musiker mit den selben Ängsten konfrontiert. Aber ich glaube nicht, dass ich die Person sein sollte, die darüber schreiben soll, da ich weder noch bin (nun, recht wenige Leute betrachten ASCII-Art als richtige Kunst. Vermutlich sogar weniger als jene, die guten Code als Kunst ansehen ...). Das Gute dabei ist, dass ich das nicht mal muss. Einer der Grafiker aus dem Wesnoth-Umfeld hat es getan, und das weitaus besser als ich es je geschafft hätte, die Idee dahinter rüberzubringen. Daher: Jetryl über die GPL-Richtlinie in Wesnoth. Es ist zwar lang aber nichtsdestotrotz definitiv wert gelesen zu werden und ich hoffe, dass es einige Leute dazu bringen wird, es besser zu verstehen und weniger Angst zu verspüren.

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Batman: Dark Knight


Wow, ich kann mich nicht mal mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal über einen Kinoabend gebloggt hatte. Zugegeben, ich war in den vergangenen Monaten auch nicht so häufig, aber ein paar Filme hab ich trotzdem nicht erwähnt ... Wie auch immer.

Gestern war ich wieder im Kino, und wir haben uns »The Dark Knight« angesehen. Um ehrlich zu sein bereue ich es, das getan zu haben. Der Film ist in seinem Plot so düster wie der Titel sugeriert, sogar düsterer als es in den vergangenen Batman-Filmen üblich war. Sie haben Batman auf James Bond adaptiert, Morgan Freeman auf Q sowie billige Eminem-Zitate verwendet. Es tut mir um Heath leid, dass dies der letzte Film war, in dem er mitgearbeitet hatte. Selbst seine super Leistung schaffte es nicht, den Film zu retten, und es ist traurig, dass dies der Film sein soll, mit dem die Leute an ihn denken werden ... Du hast besseres verdient, Kumpel.

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Tue, 16 Sep 2008

webwml in git


Letzte Woche hab ich mich gefragt, wieviel Platz eine komplette Git-Umstellung tatsächlich benötigen würde – und ich war ziemlich überrascht:

$ du -hs webwml*
325M    webwml
416M    webwml.git
819M    webwml.svn

Die erste Zeile ist der reguläre CVS-Checkout. Die dritte Zeile ist der SVN-Checkout der auf alioth verfügbar ist. Man sieht recht leicht, dass die Größe nicht wirklich etwas ist, das man möchte, insbesondere da der wirkliche Nutzen sehr gering ist: Neben der Möglichkeit, offline diffs zu generieren, hat man Nachteile darin, dass man nicht viel offline durchführen kann, da alles, was die Historie betrifft, voraussetzt, dass man Online ist. In CVS weiß man zumindest, dass die Revision 1.12 einer Datei drei Commits nach der Revision 1.9 der selben Datei passiert ist; in SVN gibt es Offline keine Möglichkeit herauszufinden, wieviele Commits einer Datei zwischen Revision 512 und 1024 liegen, falls überhaupt welche.

Die Konvertierung nach Git brauchte sehr lange, hat praktisch drei Tage von (nicht-durchgehendem) Laufen von git-cvsimport auf meinem Laptop benötigt. Die Zeit hat mich nicht absolut überrascht, zumindest nicht wie ich am Ende gesehen habe, dass hier deutlich über 83tausend Commits in mehr als 10 Jahren passiert sind, zurückgehend bis Juli 1998. Mein erster eigener Commit war im Juli 2001, was mit Git nicht sonderlich schwierig war herauszufinden, und nicht voraussetzt, dass man Online ist.

Git gibt euch kompletten Offline-Zugriff auf die Historie. Das ist etwas, auf das der Build-Prozess durchaus aufbauen kann. Es wird vermutlich etwas langsamer werden, da man keine einfache Mathematik mehr für den Unterschied von Revisionen anwenden kann wie im CVS, aber das muss zunächst mal tatsächlich geprüft werden. Ich glaube durchaus daran, dass es es wert ist, alles durchführen zu können, ohne seltsame Hacks zu benötigen oder der Notwendigkeit, Online sein zu müssen.

Dinge, die noch zu tun sind, für die ich aber in der nahen Zukunft nicht die Zeit haben werde, weil ... erm, ihr wisst schon? Lenny? Dass wir ein Release haben wollen? Aber wie auch immer, damit es nicht verloren geht, hier eine (unvollständige) Liste der Dinge, die zu tun sind, falls euch fad ist und ihr euch ein wenig spielen wollt:

  • Die verschiedenen Skripte anpassen, damit sie SHA1-Summen statt CVS-Revisionen prüfen.
  • Die translation-check translation="" in allen Dateien auf SHA1-Summen anpassen.
  • Prüfen, ob ein kompletter Website-Build nach den Änderungen noch funktioniert.
  • Herausfinden, wie Submodule funktionieren und ob diese sinnvoll für die Sprach-Unterverzeichnisse angewendet werden können, damit Übersetzer mit teilweisen Checkouts arbeiten können.
  • ... andere Dinge, die ich vergessen habe, aber zur Wiki-Seite WebsiteVCSEvalutaion hinzugefügt werden können.

Ihr wollt euch ein wenig spielen? Nun, ihr müsst den gesamten git-cvsimport nicht selbst durchführen: Ich habe mein webwml.git Repository nach alioth repliziert: »git clone git://git.debian.org/git/users/alfie/webwml.git« sollte euch eine Starthilfe sein. Bitte beachtet, dass ihr euch wohl in einem extra Branch spielen wollt und nicht direkt in origin, um gegebenenfalls weiterhin von Zeit zu Zeit Updates zu ziehen.

[/debian] permanent link

Wed, 27 Aug 2008

Two Days, Apocalyptica


Ich freu mich ja schon graume Zeit auf das heurige Two Days A Week-Festival. Genau genommen seit ich das erste Plakat davon gesehen habe und darauf den Namen einer meiner Lieblingsbands gefunden habe: Live. Ich hab die Jungs aus den USA schon ewig nicht mehr gesehen und freu mich daher riesig drauf, sie mal wieder auf der Bühne zu sehen.

Aber heute kam der nächste Schock: Nachdem vor ein paar Tagen Slipknot wegen einer Verletzung eines Bandmitgliedes absagen mussten, gibt es inzwischen einen mehr als nur adäquaten Ersatz: Apocalyptica!!!! Wiesen, ich komme!

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Tue, 26 Aug 2008

scons nervt


scons behauptet, ein besserer Ersatz für make zu sein, oder insbesondere für die autofoo-Magie. Unglücklicherweise ist es das nicht. Zu einem ordentlichen Build-System gehört es, dass es hinter sich selbst aufräumen kann. Die Gründe, die herumgereicht werden um zu erklären, warum es das nicht tun kann, sind ziemlich witzig, sie reichen von dass es nicht weiß, was es generiert (wie generiert es sie dann überhaupt?) bis zu seiner Erweiterbarkeit und dass es es daher nicht sauber durchführen kann (dann sind die Erweiterungen kaputt und sollten ihre Säuberungsinformationen ebenfalls einhängen). Ich habe noch keine gültige Begründung gesehen, warum es es nicht tut – und trotzdem müssen wir den herumliegenden Müll wie .scons* Dateien und Verzeichnisse, config.log und natürlich das build/ Verzeichnis selbst entsorgen.

Leute, wenn ihr wirklich ein ordentliches Build-System erstellen wollt, vergesst nicht darauf, dass es auch hinter sich selbst aufräumen können soll. Es sollte nicht die Aufgabe der Anwendungsentwickler sein, das zu reparieren (was nicht wirklich funktioniert, da ein scons-Target, das die Dateien löschen wollen würde, scons zum Abstürzen bringt).

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Fri, 25 Jul 2008

Blosxom 2.1


Manchmal passieren solche Dinge. Niemand hat es wirklich erwartet, aber es ist so: blosxom Version 2.1 wurde vom neuen Upstream-Team freigegeben. Es enthält alle vorhergehenden Debian-Patches, was mich ziemlich freudig stimmt, und auch weitere lang erwartete und notwendige Korrekturen und Änderungen.

Jedoch gibt es einen kleinen Nachteil dabei, speziell für das Debian-Paket: Einige der Änderungen werden vermutlich nicht von allen Benutzern des Debian-Pakets positiv aufgegriffen. Das ist bedauerlich, aber es wurde durchgeführt, um das Paket in einen sauberereren Zustand zu bekommen (vielleicht erinnert ihr euch an das Cleanup, nachdem ich das Paket übernommen hatte). Bitte lest auf jeden Fall den Eintrag in NEWS.Debian (apt-listchanges kann hierbei helfen) über die wichtigsten Änderungen, eine davon könnte sogar bedeuten, dass Aktualisierungen auf dieses Paket Planet-Seiten überfluten könnte. Das ist extrem unangenehm, aber um die Dinge sauber zu bekommen, ist es unvermeidbar:

blosxom (2.1.0-1) unstable; urgency=low

  * This update is a major switch, all local patches have been incorporated
    into upstream version again. Furthermore, html and rss flavours are now
    included in the blosxom script directly and the old 1993 and index
    flavours are not included anymore, to get rid of some further historical
    annoyances with the packaging.

  * MOST IMPORTANTLY: This update adds a new tag into rss feeds:
    <guid isPermanentLink="true"> which helps to notice duplicates and not let
    them appear again on planets. Though, for the time of switching it might
    mean that your last entries might appear as new when planet doesn't check
    <link> (which already should be cached) when finding <guid>. This is
    unfortunate but not really avoidable. To limit impact a new plugin was
    added: 00RssLimit which turns the syndicated feed in only pick up the last
    5 entries.

  * The plugin timezone got disabled and gets only installed into a new
    /etc/blosxom/plugins-available directory which is the first step to the
    planned blosxom-plugins package. If you found it useful and made use of it
    just symlink it from the plugins directory.

 -- Gerfried Fuchs <rhonda@debian.at>  Fri, 25 Jul 2008 16:19:49 +0200

Technisch gesehen bedeutet es, dass ihr eventuell das enthaltene 00RssLimit-Plugin anpassen möchtet, um nur 1 zu enthalten, bevor ihr mehr gebloggt habt und es mit der Zeit wieder anheben wollt, wenn euer Blog auf einer der Planet-Seiten syndiziert wird. Falls ihr die Akutalisierung durchführt, 00RssLimit auf 1 gesetzt habt und mit eurem letztem Eintrag nicht erneut auf euren Planet-Seiten auftaucht, könnt ihr es gerne wieder zurückstellen.

Nochmal, es ist eine unglückliche Situation, und sie betrifft nichtmal nur das Debian-Paket — das Hinzufügen des <guid>-Tags passierte Upstream und wird alle Benutzer von Blosxom betreffen. Ich habe nur das selbstgeschriebene 00RssLimit-Plugin hinzugefügt, um die Auswirkungen für Debian-Benutzer zu reduzieren. Ich hoffe, das stört euch nicht. ;)

Ach ja, und falls ihr euch fragt, wo das Paket ist: Ich habe es im Augenblick auf meinen Webserver gestellt, damit die Leute die Möglichkeit haben, über diesen Blog-Eintrag zu stolpern bevor sie das Paket aus unstable installieren ohne vorhergehenden Hinweis und vielleicht nicht mal apt-listchanges verwenden. Ich werde das Paket morgen hochladen.

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Fri, 11 Jul 2008

Plug And Pray


Zeitweiste stolpert man über interessante Bilder. Mir ist es in letzter Zeit zu oft passiert und ich habe nicht das Gefühl, dass das bald wieder vorbei sein wird. Dieser neue Bereich meines Blogs wird solche Fotos von Zeit zu Zeit zeigen.
Ich beginne mit einem ziemlich interessantem Poster, über das wir in meiner Heimatstadt gestolpert sind. Falls euch der Durchblick fehlt, es dreht sich um einen Gottestdienst, der für Jugendliche gedacht ist – und jeder weiß doch, dass junge Leute ihre Sprache immer mit englischen Wörtern vermischen, um Hip zu klingen, richtig? Vergesst nicht auch den kleinen Text unten zu lesen, sonst wisst ihr nicht, wo das »Chill Out - Meet & Greet« statt findet!

Plug & Pray

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Wed, 18 Jun 2008

Musikalische Laender Meme


Die Anweisungen für dieses Meme sind recht einfach: Geht auf euer last.fm-Profil und sucht zu allen 50 der unter »Allgemeine Top-Künstler« aufgeführten Bands das Land heraus. Hier die Verteilung der von mir gehörten Künstler:

de: 19
uk: 11
us: 11
se: 2
at: 1
au: 1
be: 1
fr: 1
ie: 1
it: 1
mx: 1

Gefunden bei Mosquitokillah

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Thu, 22 May 2008

pgadmin3 fuer experimental


Ein Grund, warum ich in die Diskussion eingestiegen bin, um src:wxwidgets2.8 in den Pool zu bekommen, war es, ein aktuelles pgadmin3 ebenfalls reinzubekommen. Die Version, die wir im Augenblick in testing/unstable haben, kann nicht mal mehr mit unserer Standard-postgresql-8.3-Version umgehen.

Da wxwidgets2.8 sich nun seit einiger Zeit in experimental befindet, hab ich vorgeschlagen, auch pgadmin3 nach experimental hochzuladen. Unglücklicherweise dürfte der Paketbetreuer zur Zeit ziemlich beschäftigt sein, daher habe ich einen NMU vorbereitet, den ich Anfang nächster Woche hochladen will. Alle betroffenen Personen haben eine E-Mail dazu erhalten – das umfasst auch die Leute, deren Fehlerberichte mit dem Upload geschlossen werden würden. Um es euch leicht zu machen, falls es euch interessiert, könnt ihr das Paket in der Zwischenzeit auf meinem privatem Server finden: http://rhonda.deb.at/debian/pgadmin3/ – ihr könnt es gerne testen und mir Rückmeldungen dazu zukommen zu lassen.

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Wed, 21 May 2008

Love is ...


<comment />

Love is For Sharing
Share your Fun, your Joy, your Heart
Best Moments in Life

Love is Not to Share
Don't share Birthday Dinner's Bills
Not Forgetable

Love is About Talks
Talk a Lot, 'bout Everything
Talks will Hook You Up

Love is Not to Talk
Don't Overstate when in Rage
It will Hurt you Both

Love is For Spending
Spend Much Time with Each Other
It's just Natural

Love is Not to Spend
Hobbies are Fun, but Beware:
Not on Holidays

Love is For Writing
Take the Time and Write It Down
Love Letters are Fun

Love is a Black Out
No Idea how to Praise Them
Not Able To Write

Love is For Thinking
Do Not Forget the Good Things
In Times of Troubles

Love is Not to Think
Just be Yourself Where You Go
Let It Drive Itself

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Fri, 02 May 2008

Deja Vu?


Manchmal passieren seltsame Dinge. Diesen Dienstag war ich mal wieder auf einem einfach großartigem Konzert: Grossstadtgeflüster. Sie hatten nette weiße Overalls mit Fingerfarben-Handabdrücken drauf an, die gespielten Lieder waren größtenteils echt enorm, gute Mischung ihres alten und dem großartigem neuen Album. Aber das wohl interessanteste war es, dass sie für den kommenden Dienstag ein weiteres Konzert angekündigt haben. Ich bin nur noch zusammengebrochen, da dies ein weiterer dieser »Zufälle« ist, weil, naja, nächsten Dienstag mein Geburtstag ist. Schon wieder. Hat da irgendwer ein Deja Vu?

Am Mittwoch war ich im nächsten Konzert: Mono & Nikitaman. Ich habe das WUK noch nie so voll gesehen, die Halle war gestopft voll, die Leute sind sogar durch die Türen in die Vorhalle hinaus gestanden. Und selbst obwohl ihre Wurzeln im Reggae zu finden sind, war es weder langsam noch sanft. Riesig mitreißend, schwer dabei die Füße still zu halten.

Der einzige Nachteil, wenn man zwei super Konzerte in aufeinanderfolgenden Abenden erlebt: Das Genick und der Rücken fangen an zu schmerzen und fordern ihren Tribut. *autsch*

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Fri, 25 Apr 2008

Baby is Leaving


Nur gleich vorweg, um die Leser von Planet Debian nicht zu verwirren, das erwähnte Baby ist nicht Miriam Ruiz. Tut leid. :)

baby is leaving
flying over the big sea
heading for some place

I wish her good luck
and that she will come back soon
to my open arms

P.S.: Kleine Änderungen nach Nörgelei von baby. ;)

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Fri, 18 Apr 2008

Ueber Freiheit


Eine der Freiheiten, die ich schätze, ist die Freiheit, wählen zu können, wofür man seine Zeit einsetzt und mit wem. Und obwohl ich daran glaube, dass Leute in Schlüsselpositionen in Debian diese Freiheit immer noch besitzen (hey, 2.1(1), wir erinnern uns), wird das durch die Realität in diesen Tagen sogar noch bestätigt. Bis dann, und danke für den Fisch.

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Sat, 12 Apr 2008

Schwangerer Ehemann


Es ist etwas seltsam. Immer noch. Diesen persönlichen Teil meines Blogs zu schreiben, einige der innigsten Gedanken der wilden Öffentlichkeit zu präsentieren. Jedoch, so wild dürfte sie garnicht sein. Um ehrlich zu sein, könnte ich mich nicht daran erinnern, negative Rückmeldungen zu meinen persönlichen Dingen erhalten zu haben, nur positive, unterstützende. (Obwohl, eine gab es. Die war jedoch nicht auf den Kern des Personal-Abschnitts bezogen sondern jemand, der dachte es wäre »cool«, einen Satz darin fehlzuinterpretieren und mich damit zu verletzen. Ich hab nur darüber gelacht, wie versucht wurde, es als Argument zu »verwenden«.)
Das Fehlen von schlechten Rückmeldungen könnte damit zusammenhängen, dass mein Blog keine Kommentare aktiviert hat, da ich kein Moderationssystem verwendet will, weil das danach aussehen würde, als ob man negative Kommentare rausfiltern würde, ich es aber auch nicht für SPAM öffnen will. Und da es Leute, die wohl üblicherweise beleidigende Kommentare hinterlassen wollen, es nicht als angenehm empfinden, mich direkt über ein IM-System, inklusive E-Mails, anzusprechen.

Wie auch immer, auf diese Art offen zu sein hat einige Vorteile: Zum einem hilft es mir selbst, einen Überblick zu halten über was passiert ist. Als zweites hilft es hoffentlich anderen, die sich in ähnlichen Situationen befinden mitzubekommen, dass sie damit nicht alleine dastehen und dass man es überleben kann, wenn man es nicht versteckt. Und zu guter letzt sprechen mit einige Leute an und versorgen mich mit interessanten Links zu dem Thema.

Ich glaube, ich sollte sie nicht nur in meiner eigenen Mailbox verstecken, daher biete ich sie hier einem größerem Publikum an. Ich gebe die Namen der Leute nicht preis, die mir die Links geschickt haben, da ich nicht weiß, ob es ihnen recht wäre, mit dem Thema in Verbindung gebracht zu werden. Aber ihnen ist mein Dank sicher für das Weiterreichen der Links.

Der erste Link, den ich weitergebe, ist ein Artikel auf advocate.com über einen schwangeren Ehemann. Ja, ich habe mich nicht vertippt und das ist auch der Grund, warum ich es nicht gleich am nächsten Tag gepostet hatte, da ich den Link am 31. März erhalten hatte. Ich kann Thomas, Nancy und ihrer noch ungeborenen Tochter nur das Beste wünschen. Freu mich schon auf Baby-Fotos. :)

Der zweite Link, den ich kürzlich erhalten habe, ist When Girls Will Be Boys. Es dreht sich um den Übergang von Ray und Akzeptanzprobleme. Ziemlich lange, aber trotzdem wert zu lesen.

Nochmal, riesen Dank an die Personen, die mir die Links zu diesen Artikeln geschickt haben, ich schätze es sehr – und ich hoffe, einige der Leute, die mein Blog lesen, werden sie auch schätzen, oder dass es zumindest deren Wahrnehmung und Meinung über »solche Leute« ändert.

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Thu, 20 Mar 2008

Die Welle


»Die Welle« ist eine weitere moderne Adaptierung des alten Experiments, das Ron Jones 1967 an seiner Schulklasse durchgeführt hat, um ihnen aufzuzeigen, dass etwas wie das dritte Reich auch heute noch möglich ist. Einer der Schüler fasst den ersten Eindruck ziemlich gut zusammen, "Nicht schon wieder, ich kann's schon nicht mehr hör'n", aber je näher es gegen das Ende des Filmes geht, desto bedrückender wird die Situation. Definitiv wert anzusehen, selbst wenn ihr es schon nicht mehr hör'n könnt.

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Mon, 10 Mar 2008

APT::Acquire::Translation "none";


Ziemlich viele Leute sind unglücklich darüber, wie Paketbeschreibungen übersetzt werden. Verschiedene Teams handhaben es unterschiedlich, aber der Ansatz, den das deutsche Übersetzungs-»Team« gewählt hat, ist aus Qualitätssicherungssicht ziemlich unhübsch: Die Weboberfläche dafür bedarf absolut keiner keiner Authentifizierung, was dazu führt, dass kreuz und quer anonyme Übersetzungen herumschwirren. Der sogenannte »Rezensions«-Prozess besteht aus der selben nicht-vorhandenen Authentifizierung, was zu Situationen führt, bei der unbekannte Leute irgendetwas einwerfen können und andere (oder möglicherweise auch die selben) unbekannten Leute diese durchwinken.

Das Sprach-Team hat sich aktiv für diesen Weg entschieden, da behauptet wurde, dass es schlechte Übersetzungen einfach nicht gibt und dass die Rezenzion (drei Leute, die die Seite öffnen und auf einen Knopf drücken) sowas nicht passieren lassen. Dinge wie »Gedultsspiel« und »Murmelirrsinn« sind recht herb und lassen Übersetzungen von »counting pipe« auf »Zählrohr« oder »Villages« zu »Orten« zur Nebensache verkommen (und nein, das sind nicht die einzigen Beispiele, die sich über die vergangenen Monate angesammelt haben). Da all dies anonym passiert, ist es nicht einmal möglich, den Leuten, die diese Übersetzungen mit (teils extrem) geringer Qualität einstellen, eine Nachricht zukommen zu lassen, um ihnen zu helfen, an den Fehlern zu arbeiten und diese in zukünftigen Übersetzungen zu vermeiden; was auch bedeutet, dass es schwer ist, die Situation zu verbessern.

In der Regel bin ich ein Befürworter von Übersetzungen, habe auch selbst viel Arbeit in diesem Bereich investiert – aber das komplette Fehlen von Qualität in nicht nur einem geringen Bereich sondern auf breitener Ebene bringt mich dazu, jedem zu empfehlen (zumindest was den deutschsprachigen Bereich betrifft): Schmeißt die Zeile APT::Acquire::Translation in eure /etc/apt/apt.conf-Datei und ihr werdet davon verschont bleiben. Wenn die Menge zum einigem Kriterium wird das zählt, werden die Mails von Personen, die gerne Qualität hätten, auf den Listen ignoriert.

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Tue, 26 Feb 2008

Wegen Renovierung Offen


Man gönnt sich ja so selten was, und Unterhaltung muss sein. Gestern war ich mal wieder im Kabarett und hab meine andere Hälfte mitgeschleppt. Mit dem Gedanken, es muss nicht immer ein Resetarits, Gunkl oder Dorfer sein, hatte ich mich für »Wegen Renovierung offen« von und mit Gery Seidl entschieden – mit einem Baumeister als Vater und die Matura in einer Hochbau-HTL absolviert, hätte es wohl thematisch nicht besser fallen können.

Die Figur des Bauleiters Roman Schweißer reißt gleich von Anfang mit, und das nicht nur für Insider, sondern auch für Leute, die eigentlich nichts mit der Branche zu tun haben; ein Mensch wie jeder andere eben auch: Der interne Konflikt zwischen dem, was der Chef sagt und dem, was einem das Herz sagt, verschiedene Zugänge dazu, das durchbringen zu wollen, und das ganze auch noch unter einen Hut mit einer zerrüttelten Beziehung bringen zu wollen, ist nicht einfach – aber auf jeden Fall unterhaltsam und extrem sehenswert. Meine andere Hälfte hatte es dann doch nicht bereut, sich von mir überreden zu lassen.

Termine gibt es noch zahlreiche, teils ausverkauft, teils aber auch von anderen Projekten, auf die ich schon sehr gespannt bin. Nicht jeder Jungkünstler schafft es in so kurzer Zeit mit Alteingesessenen nicht nur mitzuhalten, sondern mit ihnen auch auf der Bühne zu stehen.

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Fri, 08 Feb 2008

Mein Einsatz in Debian


... ist nach wie vor vorhanden, selbst wenn ich nicht laufend über jede Kleinigkeit davon schreibe. Die meisten der von mir betreuten Pakete sind in gutem Zustand, ich wurde sogar Mitbetreuer von irssi und habe dessen Fehleranzahl ein gutes Stück verringert (obwohl ich hier nicht halt mache, es sind immer noch welche übrig), und bin dem pkg-games-Team beigetreten.

... was mich zu wesnoth bringt. Seit einiger Zeit verfolge ich das stabile Release (1.2.x) von wesnoth in unstable und das Entwickler-Release (1.3.x) in experimental. Mit dem anstehenden stabilen Release 1.4 wird sich dies jedoch ändern. Im Entwicklungs-Zweig hat seine Features eingefrohren und ist daher (hoffentlich) kompatibel mit dem nächsten stabilen Release, und des weiteren ist nicht zu erwarten, dass das aktuelle stabile Release keine weitere Aktualisierung erhalten wird. Mein Plan ist es daher, das nächste Entwickler-Release direkt nach Unstable hochzuladen. Falls ihr es noch testen wollt, bevor das passiert, holt euch jetzt das Paket aus experimental und schickt mir Rückmeldungen dazu, danke.

Desweiteren verfolge ich auch einige Pakete für backports.org. Ich führe die Paketierung zumeist beinahe Synchron zum Hochladen nach unstable durch, obwohl sie erst nach backports.org hochgeladen werden dürfen, wenn sie nach testing gerutscht sind. Für den Zeitrahmen dazwischen könnt ihr sie daher üblicherweise in meinem Website-Depot finden. Verzeichnisse, die nicht leer sind, warten darauf, nach backports hochgeladen zu werden und ihr könnt die Pakete von dort gerne testen und mir dazu Kommentare schicken. im Augenblick findet sich dort bacula, slony1 sowie postgresql-8.3.

Eine letzte Notiz, endlich ist es passiert: apache1 hat das zeitliche gesegnet. Es gab bis vor kurzem noch zwei letzte Pakete in testing, die ihr Lösch-Ansuchen angepasst bekommen haben. Danke an alle, die mitgeholfen haben, das zu verfolgen und dabei geholfen haben, das Archiv zu säubern.

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Mon, 24 Dec 2007

Froehliche Weihnacht


burning rhonda ... oder ähnliches für jene, die diesen hoffentlich stillen Teil des Jahr genießen. Möget ihr jemanden haben, der euch in den Schlaf knuddelt ... und neben dem ihr auch wieder aufwachen könnt. ;)

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Thu, 22 Nov 2007

Strange ...


Ich hab schon viel zu lange nichts mehr geschrieben, hab letzte Woche versucht, etwas niederzuschreiben, und das ist dabei herausgekommen. Es wurde von nichts speziellem beeinflusst, ist nicht so gut wie ich es üblicherweise bevorzuge, aber trotzdem glaub ich, dass ich's mit euch teilen sollte.

life is strange
it starts off without knowledge
in the end you die

love is strange
it starts off with bad heartaches
in the end - alone

things are strange
still we try to survive it
go on day by day

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Tue, 20 Nov 2007

Im Spiegel ...


Man sagt, die Augen sind ein Spiegel der Seele. Ich habe diese Erfahrung heuer zu Ostern zum ersten Mal gemacht. Ich war bei meinem Bruder, um Ostern zu feiern, und als ich in der Früh aufgestanden bin, ins Bad gewankt bin und für die Morgenwäsche in den Spiegel geschaut hab. Ich hab mein Gesicht wie immer mit kaltem Wasser gewaschen, um mich zu erfrischen, und als ich meine Hände wieder heruntergenommen hatte ... war ich mir sicher, in ein weibliches Gesicht zu schauen. Hat mich ziemlich verwirrt; es war das erste Mal, dass es mir passiert ist. Und ich war nicht mal brauchbar rasiert ...
Eine solche Erfahrung ist etwas besonderes, und es ist in der Zwischenzeit immer wieder und öfters passiert. Vermutlich ein weiterer Beweis, dass was ich fühle das richtige ist.

... obwohl es jedoch einige andere extrem amüsant empfinden. Als ich zum Ceilidh auf der Debconf in EDI aufgetaucht bin, hab ich einige ziemlich heftige Meldungen zu meinem Outfit erhalten, die ich in einem Projekt über Freiheit und Offenheit nicht erwartet hätte. Obwohl ich den Leuten zugestehe, dass sie nicht wussten, was sie tun. Es liegt zu sehr in der menschlichen Natur, sich über Dinge, die man nicht versteht, lustig zu machen, und dadurch andere unwissenderweise zu verletzen. Ich widme ihnen dieses geniale Lied von Garbage: Bleed Like Me. Falls ihr gut genug auf den Text aufpasst, ist es euch ja vielleicht möglich herauszufinden, weshalb ...

Es gab dort aber auch im Club neben dem Hackspace für die Nacht eine Genderfuck Night die entgegen dem vorherigen verflucht nett war. Es waren sogar einige Leute von Debian dabei, einige, die zu erwarten waren, einige zu meiner freudigen Überraschung. Danke, Freunde, dass ihr diesen Abend zu etwas besonderem gemacht habt. Ich hoffe, ihr werdet ihn in ebensolch guter Erinnerung halen wie ich auch.

Meine ehemalige bessere Hälfte hat vor einiger Zeit ein extrem nettes Bild über mich gezeichnet. Ich hatte sie nicht danach gefragt, noch hab ich einen Hinweis fallen lassen, was mich irgendwie noch freudiger dazu stimmt. Ich danke dir, Babsi, wirklich. :) Ich habe mal mein Hackergotchi Planet Debian daran angepasst.

Heute ist der Transgender Day of Remembrance. Ich bin im Venus Envy Comic darübergestolpert, das mir heuer mal gezeigt wurde, und vielleicht wollt ihr euch den Beitrag ansehen, aber Vorsicht, es könnte euch ebensosehr verstören wie es mich hat. Ich bin dankbar, dass Erin es überlebt hat, da sie mir so viel Stärke mit ihrem Comic gibt, und höchstwahrscheinlich anderen ebenfalls ...

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Mon, 12 Nov 2007

Bourne Ultimatum


Heute hab ich mir das »Bourne Ultimatum« angesehen. Ich hab mir kürzlich selbst den ersten und zweiten Teil auf DVD besorgt, als Erinnerung, was passiert ist, und hatte sogar vor, ihn mir mit einigen guten Freunden anzusehen, aber außer leeren Versprechungen kam nichts retour, und bevor der Film nicht mehr gezeigt werden würde ging ich allein – nur um über einen alten Freund im Kino zu stolpern, der sich den Film mit seinem Bruder ansehen ging. Wie auch immer, ich hatte mich auf den Teil wirklich gefreut, da ich die vorhergehenden beiden Teile genossen hatte – und wurde überhaupt nicht enttäuscht. Ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Julia Stiles hatte eine leicht größere Rolle in diesem Teil, was eine freudige Zulage war, und die Szenen in Madrid waren ziemlich spannend. Alle Daumen hoch!

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Tue, 06 Nov 2007

Wir sind Helden, Grossstadtgefluester - Teil 2


Die nächste Runde des Aufholens. Ich war auf zwei weiteren Konzerten seit Texta. Das erste war Wir sind Helden. Sie spielten wieder im Gasometer, aber der Einlass war nicht so schlecht wie ich ihn von dort gewohnt bin. Die Akkustik in der Halle hat sich jedoch nach wie vor nicht verbessert. Aber abgesehen vom Veranstaltungsort war es das Konzert auf jeden Fall wert. Die Vorband Polarkreis 18 war mir unbekannt, aber es wird sich wohl auszahlen, ein Auge auf sie zu halten; und falls ihr sie auch nicht kennt, sie haben mich ziemlich an Radiohead erinnert. Wir sind Helden selbst haben absolut die Halle gerockt, und es hat Spaß gemacht zu sehen, wie sie selbst das Konzert genossen haben, mit den Fans gespielt haben, und als sie als Zugabe Bist Du nicht müde nach so vielen Stunden gesungen haben, hat mein brüllen von »NEEEEIIINNN!!!!« Judith aus dem Konzept geworfen und zum Lachen gebracht. ;)

Letzte Woche zu Halloween waren Grossstadtgeflüster wieder im B72. Was soll ich sagen, ich liebe die Band einfach. Ich war jedoch ziemlich beeindruckt, dass sie sich an mich erinnert hatten – verflixt, Jen hat sich sogar meinen Namen Rhonda D'Vine gemerkt, ohne dass ich ihn erwähnt hätte ... Es hilft, dass sie noch nicht so berühmt sind und man daher einfach auf sie zugehen kann und mit ihnen reden, ohne stark zu fürchten sie zu nerven oder von Securities weggescheucht zu werden. Es ist aber ziemlich schade, dass sie seit ihrem letztem Besuch immer noch kein Record-Label gefunden haben und ihre Fanpage bereits zum zweiten Mal geschlossen wurde. Ich werde mal versuchen, ihnen zumindest bei letzterem zu helfen, es ist ziemlich nutzlos, sich Domains zu kaufen (gsgf-fans.de, gsgf-fanpage.de) und diese nach kurzer Zeit zurück zu geben, was sie größtenteils nicht wiederverwendbar macht. :/

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Mon, 05 Nov 2007

1408, Chuck & Larry, Lissi


Einige Leute behaupten, schreib's gleich oder du schreibst es nie. Ich befürchte das letztere, daher versuche ich jetzt mit den Dingen, die in den letzten Monaten passiert sind, aufzuholen. Nicht, dass ich nicht einige Teile davon erwähnt hätte, aber ich hab andere nicht niedergeschrieben und will sie zumindest für mich selbst in Erinnerung halten.

Es gab einige Filme, die ich besucht habe, und einige davon hab ich wirklich genossen. Als erstes gab es »1408« – ein Horror-Shocker mit John Cusack, und ich hab ihn wirklich genossen. Ich bin kein großer Fan von Splatter-Horror, und das war es auch nicht, es ist ein ziemlich gut gemachter Psycho-Shocker. Falls ihr die Möglichkeit noch habt und das Genre mögt, schaut es euch an. :)

Dann gab es da »Chuck und Larry – wie Feuer und Flamme«, den ich mir sogar zweimal angesehen habe, mit meinen besten Freundinnen. Man hätte erwartet, dass er mehr Klischeehaft ist, weitaus seichter – aber er war's nicht. Es hat mich wirklich erstaunt, wie gut sie das Thema angegangen sind, und als zusätzliche Beigabe ist der Soundtrack des Films wieder ein Must-Have.

Was mich zu »Lissi und der wilde Kaiser« bringt. Tut es nicht. Tut es einfach ... nicht. Dieser Film ist Kilscheehaft, er ist seicht. Einige kleine Scherze, schwach zu irgend einer Geschichte zusammengefügt ... Bully, du hast weitaus besseres schon abgeliefert.

Geschafft, erste Runde des Aufholens hinter mir, weitere kommen noch. Nachdem ich auf einigen Planets, die sich um Freie Software drehen, syndiziert werde, sind die Leute vermutlich an diesen Teilen auch interessiert. Nicht, dass ich diese Tätigkeiten im Geheimen durchführen würde ...

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